Literatur und Sprache als kulturelles Erbe

Literatur und Sprache als kulturelles Erbe

Kulturerbe will kulturelle Vielfalt aufzeigen und wahren. Außerdem ist es ein kulturpolitisches Instrument der Gegenwart. Das Projekt Literatur und Sprache als kulturelles Erbe soll den abstrakten Begriff des Kulturerbes durch zielgruppenspezifische Zugänge für alle Generationen erfahrbar und lebendig machen.

Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, das Nibelungenlied oder Goethes literarischer Nachlass gehören zum sogenannten Weltdokumentenerbe der UNESCO. Doch was macht diese Zeugnisse besonders und was unterscheidet sie von anderen literarischen Schätzen, die in Museen, Bibliotheken, Archiven oder Gedenkstätten bewahrt werden? Was erben wir? Wozu brauchen wir Kulturerbe? Und wie kann es vermittelt werden?

Den Begriff des kulturellen Erbes möchten wir in unserem Projekt nicht auf UNESCO-Kriterien beschränken, sondern ihn erweitern und kritisch hinterfragen.

Neue Herangehensweisen der Vermittlung sollen innerhalb des Kulturerbe-Projekts gemeinsam mit den Einrichtungen erprobt und Formate entwickelt werden. Das Augenmerk liegt auf dem ländlichen Raum. Ziel ist überdies, die literarischen Einrichtungen nach der Corona-Pandemie bei der Wiederaufnahme ihrer öffentlichen Tätigkeiten zu unterstützen.

Wenn Sie Interesse haben und sich in das Projekt einbringen möchten, melden Sie sich gerne bei uns.

Ansprechpartner*innen

Carina Stewen
Projektleitung
stewen@alg.de

Lea Wyrwal
Projektmitarbeit
wyrwal@alg.de

030 2593 22 20