Das Erich Kästner Haus für Literatur e.V.

©
Das Erich Kästner Museum wurde zum 101. Geburtstag Erich Kästners im Jahr 2000 eröffnet. Es zeigt den weltbekannten Kinderbuchautor, Gebrauchslyriker, Journalisten und Medienmann als exemplarischen Autor des 20. Jahrhunderts. Das neuartige Museumskonzept bietet bei bewusst geringem Ressourcenverbrauch ein Höchstmaß an spannenden Informationen, mit denen sich Besucher aller Generationen spielerisch die komplexe Kästner-Welt erobern können. Angeboten wird eine Methodik der Informationsvermittlung, die auf selbst bestimmtes informelles Entdecken setzt. Dabei wird der Besucher zur Neukontextualisierung der Museumsgegenstände und des eigenen Wissens angeregt. Das mobile interaktive micromuseum® besteht aus einem Kern, der neben Multimediatechnik auch Ausstellungsfläche für Originale und eine kleine Bibliothek bietet, sowie aus 13 mobilen Säulen, die mit Schubladen und Präsentationsflächen bestückt sind. Neben dem Primärwerk Erich Kästners befinden sich Zeitungsartikel, Briefe, Rezensionen, Zeugnisse, Diskussionsbeiträge, Fotos, Faksimiles sowie eine breite Auswahl an Sekundärliteratur unter den Exponaten. Die Objekte sind zur Benutzung durch den Besucher vorgesehen.

Aktuelle Veranstaltungen

Lesung 09.04.2025

Das Erich Kästner Haus für Literatur e.V.

Richard Pietraß – "Wimpernschläge. Wegworte Herzorte"

Richard Pietraß – "Wimpernschläge. Wegworte Herzorte"

Lesung und Gespräch

Mi. 9.4.2025, 19:00 - 21:00 Uhr

Sternstunden eines Lese-, Dichter- und Nachdichterlebens in der Galaxie der Poesie. Ein halbes Jahrhundert schuf der in Berlin­ ­lebende Sohn eines masurischen Müllers auf den Schreib- und Bleibspuren der von ihm Bewunderten in Nachworten, Lob- und Grab­­­­­­­­­­­reden sein persönlichstes Kompendium. So wurde aus dem blutjungen Jäger ein ­schlohweißer Sammler von Pilgerreisen bis zu den Nobelpreisträgern Seamus Heaney, Tomas ­Tranströmer und Boris Pasternak.

Richard Pietraß absolvierte 1965 sein Abitur und erwarb zugleich den Facharbeiterbrief als Metallhüttenwerker. Von 1968 bis 1975 studierte er Klinische Psychologie. Anschließend war er bis 1979 als Lektor für Lyrik im Verlag „Neues Leben“ tätig und arbeitete parallel als Redakteur der Zeitschrift „Temperamente“. Zudem gab er von 1977 bis 1979 die Lyrikreihe „Poesiealbum“ heraus. In den Jahren 1978/79 wurde die Redaktion aufgelöst, was ihn zum erzwungenen Ausscheiden veranlasste. Seitdem ist er als freier Schriftsteller tätig. 1989 wurde Pietraß in das P.E.N.-Zentrum der DDR gewählt, im Jahr 2000 folgte die Aufnahme in die Sächsische Akademie der Künste, 2019 in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Sein literarisches Schaffen wurde mit zahlreichen Preisen gewürdigt, darunter die Ehrengabe der Schiller-Stiftung (1992), der Literaturpreis der deutschen Wirtschaft (1994), der Wilhelm-Müller-Preis des Landes Sachsen-Anhalt (1999), der Erwin-Strittmatter-Preis (2004) sowie der ver.di Literaturpreis Berlin-Brandenburg (2009).

Ort: Das Erich Kästner Haus für Literatur

mehr Information: https://www.kaestnerhaus-literatur.de/richard-pietrass-wimpernschlaege-wegworte-herzorte

Eintritt: 8 € | 5 €

Führung 27.04.2025

Das Erich Kästner Haus für Literatur e.V.

Familienparcours durch das Erich Kästner Viertel

Familienparcours durch das Erich Kästner Viertel

So. 27.4., 15:00 Uhr – So. 23.2.2025, 16:30 Uhr

Unter der Regie von Emil Tischbein (Samuel Fink) und Assistentin Pony Pogge (Amalia Fink) unternehmen Neugierige auf den Spuren des “Kleinen Jungen” eine Entde­ckungstour durch die Dresdner Neustadt. Dabei besuchen sie einige der Orte, die Erich Kästner in seinem autobiografischen Roman so anschaulich beschrieben hat.

 

© Thomas Schlorke

 

 

Ort: Das Erich Kästner Haus für Literatur

mehr Information: https://www.kaestnerhaus-literatur.de/familienparcours-durch-das-erich-kaestner-viertel

Treffpunkt: Das Erich Kästner Haus für Literatur

Reisekosten: 8 €

Lesung 27.05.2025

Das Erich Kästner Haus für Literatur e.V.

„Nur was nicht aufhört, weh zu tun, bleibt im Gedächtnis“ *

„Nur was nicht aufhört, weh zu tun, bleibt im Gedächtnis“ *

Erich Kästners Arbeit an seinen Kriegserinnerungen 1945

Di. 27.5., 19:00 Uhr – Do. 20.2.2025, 21:00 Uhr

Impulsvortrag, Lesung & Gespräch

Zwischen 1941 und 1945 schreibt Erich Kästner ein geheimes Kriegstagebuch, dessen Auf-zeichnungen er mehrfach über­arbeitet oder gar korrigiert hat. – Welches Bild Deutschlands „im Untergang“ entsteht so in der „Zwischenzeit“ von Februar bis Mai 1945 und welche Blicke auf die eigene Rolle gewährt Erich Kästner der Nachwelt?

* Friedrich Nietzsche

Ort: Das Erich Kästner Haus für Literatur

mehr Information: https://www.kaestnerhaus-literatur.de/nur-was-nicht-aufhoert-weh-zu-tun-bleibt-im-gedaechtnis

Eintritt: 8 € | 5 €